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Johanna Rzepka, Meisterschülerin von Gerhard Merz und Schülerin des verstorbenen Jörg Immendorff ist immer wieder monatelang gereist, unter anderem nach Canada, Argentinien, Peru, Chile aber auch China, Taiwan und Japan, um „das Besondere“ zu finden.

Durch die intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen, Religionen und der Wissenschaft entwickelten ihre Bilder in den letzten Jahren eine neue Sprache. Sie benutzt eine Technik der nicht abgegrenzten Zustände, um das Leben hinter dem Bild, das Prozesshafte und die Welt im Zustand des kontinuierlichen Übergangs und die Allgegenwärtigkeit zu vermitteln. Das „große Bild“ erstarrt deshalb in keiner Form, sondern ist immer Ausdruck unendlicher, sich modifizierender Formmöglichkeiten.

Grundsätzlich bietet die östliche Malerei unserem Geist die Möglichkeit, den Zustand der stillen, feinsinnigen und tiefen Schönheit zu erforschen, die im Japanischen als “yugen” bezeichnet wird. Aber auch in der Bewegung der westlichen Kunst vermitteln die Arbeiten amerikanischer Künstler wie Mark Rothko und Richard Serra, französischer Künstler wie Yves Klein und anderer ein kontemplatives Bewusstsein des Universums und lassen einen tiefen Eindruck in unserem Herzen zurück.